Malerei und Skulptur in zeitgenössischer Kunst
In den künstlerischen Werken von Claudius Rhomberg sind Malerei und Skulptur eng miteinander verflochten. Beide Ausdrucksformen beeinflussen sich gegenseitig und verschmelzen zu einem einzigartigen Gesamtwerk, das in der zeitgenössischen Kunstszene besondere Aufmerksamkeit erregt.
Seine bildnerischen Arbeiten entstehen in Ölmalerei oder in Mischtechnik und durchlaufen verschiedene künstlerische Phasen. Zu Beginn zeigt sich in Rhombergs Schaffen ein deutlicher Bezug zum abstrakten Expressionismus. Thematische Schwerpunkte wie „Trophäen“ oder „horizontal–vertikal“ treten klar hervor und verleihen seinen Bildern eine kraftvolle Ausdrucksstärke.
Im weiteren Verlauf entwickelte sich seine Kunst zu Werken mit starkem geometrischem Charakter. Diese Formensprache eröffnet dem Betrachter eine zusätzliche, tiefere Ebene der Wahrnehmung und lädt zur intensiven Auseinandersetzung mit Raum, Form und Emotion ein.
Die Vielschichtigkeit seines Schaffens macht Claudius Rhombergs Kunst zu einem faszinierenden Zusammenspiel aus expressiver Darstellung, formaler Strenge und emotionaler Tiefe. Dadurch positioniert er sich als bedeutender Vertreter zeitgenössischer Malerei und Skulptur, dessen Werke eine nachhaltige Wirkung entfalten.
Silhouetten in Licht und Farbe

Skulpturen zwischen Malerei und Raum
Die Kunst von Claudius Rhomberg lebt vom ständigen Wechselspiel von Tag und Nacht, Veränderung und Bewegung. Seine Skulpturen spiegeln diesen Prozess wider und eröffnen neue Dimensionen der Wahrnehmung.
Von monochromen Skulpturen zu neuen Ausdrucksformen
Ursprünglich entstanden seine Werke aus Eisen oder Aluminium, reduziert auf Form, Material und Reflexion. Doch mit der Zeit wuchs der Wunsch, zweidimensionale Bildmotive in dreidimensionale Kunstwerke zu verwandeln.
Die Formensprache der Malerei im Raum
Die Figuren seiner Malerei bilden die Grundlage für die Skulpturen. Erste Experimente mit Folie, Farbe und Transparenz führten zu einer neuen Richtung: der Kombination von Acrylplatten, Farbe und künstlichem Licht.
Zeitgenössische Lichtkunst mit dynamischer Wirkung
Das Zusammenspiel von Farbe, Licht und Form schafft eine neue Dimension der Skulptur. Flüchtige Eindrücke des natürlichen Lichts treffen auf klare Strukturen – ein Dialog zwischen Beständigkeit und Veränderung.
Aufhebung der Grenzen zwischen Bild und Skulptur
Mit der Werkreihe „Silhouetten in Licht und Farbe“ hebt Claudius Rhomberg bewusst die Grenze zwischen Bild und Skulptur auf und eröffnet eine neue Ära seiner künstlerischen Ausdrucksform.

Biografie von Claudius Rhomberg
Frühe Jahre und Ausbildung
1960 – geboren in Vorarlberg
1977 – Ausbildung zum Gesellen als Flachdrucker, Lithograph (Vorarlberg) und Kupferdrucker (Wien)
Eigenes Atelier und künstlerische Anerkennung
1986 – Gründung der eigenen Kupferdruckwerkstatt
1987 – Mitbegründer der Künstlergruppe „SPUR“, gemeinsame Materialbegegnungen und Ausstellungen
1991 – Vom Bundesministerium für Unterricht und Kunst als Maler und Metallbildhauer anerkannt
Ausstellungen (Auswahl)
Erste Ausstellungen und Kooperationen
1986–1987 – Druckgraphische Gemeinschaftsarbeiten mit Paul Renner, ausgestellt in:
Galerie SIGMA (Bregenz)
Galerie HAAS (Berlin)
Galerie CURTZE (Wien)
1989 – Südkärntner Sommerspiele, Stift Eberdorf (Kärnten)
1990 – „KUNSCHT IM KESSLHUS“, Kennelbach (Vorarlberg)
1990er-Jahre: Thematische Ausstellungen und Skulpturen
1991 – „WEGZEICHEN“, Balgach (Schweiz)
1992 – „HORIZONTAL – VERTIKAL“, Bregenz (Vbg.)
1992 – „TROPHÄEN“, Dornbirn (Vbg.)
1995 – „ARS ALPIN ACHENKIRCH“, Tirol
1995/1996 – Sporthilfegala, Bühnenbild in Linz und Salzburg
1996 – „BUDAPEST ART EXPO“, vertreten durch Galerie „NEW ART GALLERY KAIROS“, München
1996 – „STAABLUME“, Skulpturenpark, Altstätten (CH)
1997 – „TOP ART“, Kunstmesse Lindau (D)
1997 – „RÜCKBLICK“, Einzelausstellung im Atelier Mühlebach, Dornbirn
Preise und Auszeichnungen
1998–2000 – Gestaltung von Kleinskulpturen für Umweltpreise des Landes Vorarlberg, der Stadt Dornbirn und die Volksbank
1999 – Unternehmens-Oscar, Skulpturen für Vorarlberger Nachrichten und Volksbank
2000 – Teilnahme an den VII. Obersteirischen Kunsttagen, Kunsthalle Leoben
2001 – „ART INNSBRUCK“, vertreten durch Galerie Payer (Leoben)
2004 – Gestaltung des Kulturzelts „FREUDENHAUS“
Künstlerische Aktionen und Materialbegegnungen
1988 – „TONSPUREN“, Keramikobjekte
1989 – „STOFFSPUREN“, Stoffobjekte
1990 – „SPURLOS I“, Naturobjekte
1991 – „SPURLOS II“, Naturobjekte
1992 – „SPUR XLS“, Metallobjekte
1995 – „ARS ALPIN ACHENKIRCH“, Skulptur im Skulpturenpark am Achensee
2000 – „KUNST ZUR SCHIENE“, Skulptur für den Skulpturenpark der Innsbrucker Verkehrsverbundgesellschaft
