Kunstdusche
Wasser wird zur Farbe.
Farbe wird zum Raum.
Farbe wird zum Raum.
Frei hängende, bemalte Stoffbahnen bilden einen offenen Raum.
Verschiedene Blautöne, Transparenzen und Farbschichten überlagern sich und ergeben ein Gesamtbild.
Dieses Bild verändert sich. Wind, Licht und die Bewegung des Betrachters verändern die Wahrnehmung ständig. Was wie fallendes Wasser aussieht, wird zur Malerei. Die Malerei löst sich aus der Fläche und wird zum Raum.
Die Kunstdusche ist keine geschlossene Kabine, sondern ein offenes Gerüst für eine bewegte, räumliche Malerei.
Künstlerische Position
In meiner künstlerischen Arbeit beschäftige ich mich mit Malerei, Textil und Raum.
Ausgangspunkt ist häufig die Farbe – ihre Wirkung, ihre Überlagerung und ihre Beziehung zu Licht und Transparenz.
Dabei interessiert mich nicht mehr das einzelne Bild als die abgeschlossene Fläche, sondern die Frage, was geschieht, wenn Malerei den Bildträger verlässt und in den Raum tritt.
Textile Materialien ermöglichen es mir, mit Transparenz, Bewegung, Schichtung und Durchblick zu arbeiten. Farbflächen werden zu fragmentierten Ebenen, die sich je nach Standpunkt des Betrachters zu einem neuen Gesamtbild verbinden. Dadurch ist das Bild nicht festgelegt, sondern entsteht immer wieder neu.
Meine Arbeiten bewegen sich zwischen Kontrolle und Zufall, Statik und Bewegung sowie Materialität und Leichtigkeit. Dabei verbindet sich der textile Ursprung meiner Arbeit mit einer zunehmend räumlichen und konzeptionellen Arbeitsweise.
Die Kunstdusche führt diesen Gedanken ins Freie:
Wasser wird zur Farbe, Farbe wird zum Raum.
Die frei hängenden, unterschiedlich transparenten und bemalten Stoffbahnen erinnern an fallendes Wasser. Sie bilden keine geschlossene Wand, sondern einen offenen, durchlässigen Raum. Erst durch die Überlagerung der einzelnen Bahnen entsteht für den Betrachter ein Gesamtbild, das sich durch Bewegung, Wind und einen veränderten Blickwinkel wieder auflöst.
Ausstellungen
2026
Galerie Fritz Dornbirn – 1m2 Installation Outdoor
Lagerplatz2026 CH-Winterthur – Raum5
Im Spannungsfeld der Gegensätze – KunstVorarlberg
mini works4 – KunstVorarlberg
Nahtstellen Wald – ZollART/ Kunst an der Grenze A/CH
2025
Der grüne Faden – KunstVorarlberg
Jubiläum – Städtische Galerie Fauler Pelz D-Überlingen MailART – Künstlerbund Tübingen D-Tübingen –
2024
Kleine Formate – KunstVorarlberg
DWDS Mythos Kunstwald – Kultursommer Bregenz
MA – 5 Kunstpositionen im Turm – KUNSTRAUM Pulverturm Stadt Feldkirch
Verbindungen – KUNSTFREITAG Friedrichshafen / D
2023
Wechselspiel – ZollArt Schauraum, Koblach Grenze A/CH
DOT´s SMLKunstVorarlberg ZollArt Schauraum, Koblach
KunstVorarlberg – Villa Claudia – Jubiläumsausstellung
Von Fäden spannen und Netzwerken – Schloss Amberg
Feldkirch
Über Mut – emsiana, Hohenems Kunst-Kulturfestival
2022
FÜNFMALNEU – KunstVorarlberg – Villa Claudia, Feldkirch
GUSTAV Zeit und Raum für guten Geschmack / Dornbirn
Sphaeren stören Kreise nicht – milK_Resort Göfis
Künstlerhaus, Bregenz – Warum Kunst? Partizipatives
Ausstellungs- und Dialogprojekt von Ines Agostinelli
WECHSELSPIEL – KunstVorarlberg ZollArt Schauraum, Koblach
2021
kunstlager 2 – KunstVorarlberg, Feldkirch
2020
Lade 33, Lindau – Einzelausstellung
2018
Schoscha, Bregenz – Einzelausstellung
2016
Art Stuttgart, Syrlin Galerie
2015
Art Sylt, Syrlin Galerie
Art Strassbourg , Syrlin Galerie
Art Innsbruck, Syrlin Galerie
2013
Artifex, D-Weissach bei Stuttgart
2007
Kloster Mehrerau, Bregenz – Aula Bernardi
2005
Studio Drehpunkt, Bregenz – Einzelausstellung
2003
Kunst-Raum-Traum, Dornbirn – Einzelausstellung
Ausbildung
1968 in Bregenz geboren
1982 – 1987 Höhere Technische Lehranstalt für Textil, Dornbirn 2004 diverse Seminare bei Künstler/innen im In- und Ausland
2008 – 2013 Freie Dozentin, Farbenlaube Dornbirn
2014 Dozentin Freie Kunstakademie, Gerlingen bei Stuttgart
2015 Mitglied Syrlin Kunstverein, Stuttgart
2018 Mitglied Kitzart, Kitzbühl
2021 Mitglied/ Vorstand – KunstVorarlberg, Feldkirch
freischaffend Atelier Pool 50 – Bludesch/Gais Österreich
