JODELN IST KLANG
Das regelmäßige Üben und Zusammenjodeln lösten bei Claudia Mang eine künstlerische Auseinandersetzung aus. Zunächst entstanden Zeichnungen. Bald wurde es wichtig, die Erfahrungen körperlich umzusetzen. Um den Klang und die körperlichen Entsprechungen in ihrem vollen Ausmaß zu verstehen, begann Claudia Mang mit Ton zu arbeiten. Die Figuren entwickelten sich langsam, waren immer handgroß. So konnte sie sie in ihrer Hand halten, spüren und sie überall hin mitnehmen. Jodeln wurde mit der Zeit immer mehr zu einem inneren Zustand, zu einer Haltung. Es geht darum voll präsent zu sein. „Jodeln muss man ganz, nicht halb“, hat Evelyn mal gesagt und: „Jodeln heißt, du bist geil auf dich selbst“ – dann lachen alle. Dieses Lachen macht frei und zeigt wie wild und unbändig dieses pure Jodeln ist. Ungebrochen und einzigartig.
Die Figuren entstanden zunächst einzeln, gespeist aus Jodlern oder Personen, die den Jodler jauchzten. Später begann Claudia Mang zwei gleichzeitig zu modellieren, da ich das Jodeln anders begreifen konnte. Von Vornherein schon aus mehreren Teilen bestehend. Die Hauptstimme, die obere oder die untere Stimme usw.
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